Eidg. Verordnung vom 20.12.2006
Telematiker/innen EFZ installieren und unterhalten Netzwerke der Telekommunikation und Informatik. Sie planen die Verkabelung und montieren, verbinden, konfigurieren und programmieren die Anlagen und Geräte.
Telematiker EFZ sorgen mit der Installation und Wartung von Anlagen und Netzwerken dafür, dass die weltweite Vernetzung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) einwandfrei funktioniert. Mit ihrem Wissen zu den Einsatzmöglichkeiten von Telematikanlagen und Kommunikationssystemen verbinden und konfigurieren sie Geräte wie Telefone, Faxe und Computer.
Bevor Telematikerinnen an den Einsatzort fahren, studieren sie die Pflichtenhefte, Pläne und Schemas und besprechen sich mit ihren Vorgesetzten. Vorabklärungen treffen sie auch mit der Kundschaft bezüglich deren Wünschen und Bedürfnissen an die Anlage. Falls technische Fragen zu den Anlagen und Apparaten offen sind, wenden sie sich an die zuständigen Lieferanten oder Netzanbieter. Dann bereiten sie den Laptop vor, ihr wichtigstes Arbeitsinstrument, sowie das benötigte Material, die Geräte und Werkzeuge.
Bei der Ausführung von Installations-, Service- und Wartungsarbeiten sind Telematiker direkt bei der Kundschaft tätig, z.B. in Büros, Sitzungszimmern und Serverräumen. Sie realisieren beispielsweise Telekommunikations- und Teilnehmerverbindungsanlagen sowie Kommunikationsnetzwerke für ganze Gebäude. Nach der Wahl der passenden Systeme sowie Geräte überwachen sie die Verlegung der Rohre und Kabelkanäle gemäss den Installationsplänen. Während der Lehrzeit ziehen sie auch Kabel und Drähte ein und montieren Steckdosen und Schalter. Die Anlage schliessen sie zu einem Netzwerk zusammen und nehmen sie in Betrieb. Die Endgeräte verbinden, konfigurieren und programmieren sie. Telematiker arbeiten nicht nur mit Schwach-, sondern auch mit Starkstrom. Sie sind meist alleine oder in kleinen Teams unterwegs.
Nach der Inbetriebnahme der Netzwerke oder bei Störungen prüfen sie mit Messgeräten die Funktionstüchtigkeit und die Sicherheit. Telematikerinnen protokollieren ihre Arbeit genau. Ihr Alltag ist geprägt durch die exakte Einhaltung von Normen und Sicherheitsvorschriften sowie Kosten- und Terminvorgaben.
Bei Service- und Wartungsarbeiten müssen sie die Anlagen möglichst rasch wieder funktionstauglich machen und oftmals auch Abend- und Wochenendeinsätze leisten. Haben sie ihre Arbeit soweit beendet, beraten sie die Kundschaft und erklären die richtige Bedienung der Anlagen und Geräte.
Eidg. Verordnung vom 20.12.2006
4 Jahre
In einer Telematikfirma oder in einer Elektroinstallationsfirma mit Telematikabteilung
Im 1. Lehrjahr 1½ Tage, im 2.-4. Lehrjahr 1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule
Berufsbezogene Fächer:
Bearbeitungstechnik (z.B. Werkstoffe, Arbeitssicherheit), technologische Grundlagen (z.B. Mathematik, Elektrotechnik, Elektronik), technische Dokumentation (z.B. Anlagedokumentation, Regeln der Technik), Telematik und Netzwerktechnik (z.B. Telekommunikation, Informatik), elektrische Systemtechnik (z.B. Energieverteilung, -nutzung)
Zu verschiedenen Themen
Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.
Eidg. Fähigkeitszeugnis "Telematiker/in EFZ"
Angebote von Berufsverbänden, Berufsfachschulen und technischen Instituten
Telematik-Projektleiter/in mit eidg. Fachausweis, Elektro-Sicherheitsberater/in mit eidg. Fachausweis, Elektro-Projektleiter/in mit eidg. Fachausweis
Dipl. Telematiker/in, Dipl. Elektroinstallateur/in, Dipl. Elektroplaner/in
Bildungsgänge im Fachbereich Technik, z.B. Dipl. Techniker/in HF Telekommunikation, Dipl. Techniker/in HF Elektrotechnik oder Dipl. Techniker/in HF Informatik
z.B. Bachelor of Science (FH) in Telekommunikation, Bachelor of Science (FH) in Elektrotechnik oder Bachelor of Science (FH) in Gebäudetechnik (Studienrichtung Gebäude-Elektroengineering)
Idee, Organisation und Durchführung: Wirtschaftskammer Baselland
In Partnerschaft mit dem Kanton Basel-Landschaft
In Zusammenarbeit mit der Stadt Liestal
Das Hauptbild dieser Webseite stammt von einer vergangenen Berufsschau. Die Erscheinungsreihenfolge ist rein zufällig und reflektiert keinesfalls irgendeine Geschlechterpräferenz. mehr...