Bundesgesetz über die Arbeit in Unternehmen des öffentlichen Verkehrs, Stand 1.1.2010
Lokführer/innen bedienen und fahren moderne Elektro- oder Diesellokomotiven auf bestimmten Streckenabschnitten des Schienennetzes. Sie tragen die Verantwortung für die zu transportierenden Passagiere und Güter, für das Rollmaterial sowie für eine sichere und pünktliche Fahrt.
Lokführer/innen im Personenverkehr sind für die Passagiere und das Rollmaterial verantwortlich. Sie sorgen dafür, dass die Reisegäste bequem, sicher und pünktlich ihren Zielbahnhof erreichen. Teilweise sind sie für die Fahrgastinformationen verantwortlich. Je nach Standort fahren sie unterschiedliche Zugtypen.
Lokführer/innen im Güterverkehr transportieren Rohstoffe und Produkte in Form von Flüssig-, Sperr- und Massengut. Sie führen Güterzüge im Binnenverkehr und - nach einer zusätzlichen Ausbildung - im internationalen Transitverkehr. Sie fahren verschiedene elektrische und dieselgetriebene Rangierlokomotiven sowie Streckenloks.
Viele unterschiedliche Faktoren bestimmen die Fahrt des Zuges mit. Vor- und Hauptsignale, geographische Gegebenheiten, Baustellen und andere Signale sind rechtzeitig durch die Lokführer/innen zu beachten, da diese die Geschwindigkeit beeinflussen können. Sie kennen sich in modernster Elektronik, im Störungsmanagement, im Kundendienst sowie in neuster ökonomischer und ökologischer Fahrtechnik aus.
Vor Fahrtbeginn aktualisieren Lokführer/innen alle Daten, die sie für die sichere Dienstausübung benötigen. Sie orientieren sich über Baustellen, Arbeitsplanänderungen oder Extraleistungen. Bei der Übernahme des Zuges kontrollieren sie alle technischen Überwachungseinrichtungen sowie die Fahr- und Bremseinrichtungen. Während der Fahrt beachten sie zahlreiche Signale, betätigen die verschiedenen Bedienelemente wie Fahrschalter und Bremsventile, und überwachen alle Anzeigen im Führerraum. Vorschriften und Signalkenntnisse sind die Basis, damit die Züge mit der richtigen Geschwindigkeit und gemäss Fahrplan verkehren.
Während der Fahrt sind Lokführer/innen ganz auf sich gestellt. Eine Verspätung, eine Signalstörung, ein Fahrzeugdefekt: nichts darf sie aus der Ruhe bringen. Dann gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und schnell zu entscheiden, wenn etwas Unvorhergesehenes geschieht. Die Arbeit im Führerstand der Lokomotive erfordert höchste Konzentration und Zuverlässigkeit. Via Telefon und Funk stehen Lokführer/innen mit dem Zugpersonal, der Leitstelle und Bahnhöfen jederzeit in Verbindung.
und
sowie
- medizinischer und psychologischer Eignungstest
Bundesgesetz über die Arbeit in Unternehmen des öffentlichen Verkehrs, Stand 1.1.2010
12 - 14 Monate, Vollzeit
Technisches Basiswissen, Fahrdienstvorschriften, E-Learning und Prozessschulung auf Simulatoren, Fahrzeug- und Streckenkenntnisse
"Fähigkeitsausweis BAV Lokführer/in" der entsprechenden Kategorie
Fachspezifische Angebote von login. Das sich laufend verändernde Umfeld der Eisenbahnen erfordert von allen Mitarbeitenden permanente Lernbereitschaft.
Idee, Organisation und Durchführung: Wirtschaftskammer Baselland
In Partnerschaft mit dem Kanton Basel-Landschaft
In Zusammenarbeit mit der Stadt Liestal
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