Eidg. Reglement v. 24.1.2003 (in Revision beim BBT)
Kaufleute Bank arbeiten in verschiedenen Geschäftsbereichen einer Bank. Sie sind sowohl in Abteilungen mit direktem Kundenkontakt als auch im Back Office tätig.
In Abteilungen mit direktem Kundenkontakt befassen sich Kaufleute Bank mit der Eröffnung und Verwaltung von Konten, Ein- und Auszahlungen, An- und Verkauf von Fremdwährungen sowie Überweisungen und Lastschriftverfahren. Im Gespräch am Schalter oder auch am Telefon beraten sie die Privatkundschaft und bieten die Produkte und Dienstleistungen ihrer Bank an.
In der Hypothekar- oder Kreditabteilung prüfen Kaufleute Bank die eingereichten Kreditgesuche für einen Hausbau oder für Firmeninvestitionen und legen die Rahmenbedingungen für den Kredit fest. Beim Privatkunden werden dessen Einkommens- und Vermögensverhältnisse geprüft. Geht es um Firmenkredite, analysieren sie Bilanzen resp. Gewinn- und Verlustrechnungen, um die Bonität der Firma und das Riskmanagement für ihr Bankinstitut richtig einzuschätzen. In der Anlageberatung beobachten sie die aktuelle Wirtschaftsentwicklung und den Kapitalmarkt und geben der Kundschaft Empfehlungen beim Kauf von Wertpapieren. In der Vermögensverwaltung beraten sie nicht nur die Kundschaft kompetent, sondern verfolgen auch Branchentrends und -entwicklungen.
Im Back Office erfassen Kaufleute Bank Buchungs- und Geschäftsvorgänge am Computer. Häufig handelt es sich hierbei um Überweisungen auf Grund von Zahlungsaufträgen. In der Wertschriftenverwaltung bearbeiten sie Wertschriftenaufträge wie beispielsweise Kauf und Verkauf von Aktien und Obligationen. In grösseren Banken können sie auch im Handel mit Edelmetallen und fremden Währungen tätig sein.
Im Zentrum der Kaufleute Bank stehen der Kundenkontakt und die Beratung. Sie erledigen auch vielfältige, anspruchsvolle administrative Arbeiten wie Korrespondenz, Statistiken und Protokolle. Komplexe Sachgebiete sind die Datenschutzvorschriften im Bankensektor. Äusserste Einhaltung der Sorgfaltspflicht verlangen zudem die gesetzlichen Vorschriften im Zusammenhang mit Geldwäscherei.
Moderne Informations- und Kommunikationssysteme ermöglichen Kaufleuten Bank die elektronische Abwicklung vieler Geschäftsgänge und eine weltumspannende Datenvernetzung.
Eidg. Reglement v. 24.1.2003 (in Revision beim BBT)
3 Jahre
in einer Bank und am Center für Young Professionals in Banking (CYP)
An der Berufsfachschule.
1. Jahr: 2 Tage; 2. Jahr: 1 1/2 Tage; 3. Jahr: 1 Tag. Mit Berufsmatura: 2 T. pro Woche.
Berufsbezogene Fächer:
Lernbereiche: Basiskurs; Information / Kommunikation / Administration; Wirtschaft und Gesellschaft; Deutsch, Fremdsprachen; Banktheorie im CYP
zu verschiedenen Themen
Lehrbegleitend nur mit Profil M möglich.
Nach dem 1. Lehrjahr
Eidg. Fähigkeitszeugnis "Gelernte/r Kaufmann/-frau Basisbildung" oder "Gelernte/r Kaufmann/-frau erweiterte Grundbildung"
Angebote von bankinternen Förderprogrammen sowie Traineeships in in- und ausländischen Niederlassungen durch die Banken
Mit eidg. Fachausweis:
Fachmann/-frau im Finanz- und Rechnungswesen, Treuhänder/in, Informatiker/in, Versicherungsfachmann/-frau, Direktionsassistent/in, HR-Fachmann/-frau
Dipl. Finanzanalytiker/in und Vermögensverwalter/in, Dipl. , Finanz- und Anlageexperte/-expertin, Dipl. Experte/Expertin in Rechnungslegung und Controlling, Dipl. Wirtschaftsprüfer/in, Dipl. Treuhandexperte/-expertin
Dipl. Bankwirtschafter/in HF, Dipl. Versicherungswirtschafter/in HF, Dipl. Betriebswirtschafter/in HF, Dipl. Wirtschaftsinformatiker/in HF
Bachelor of Science (FH) in Betriebsökonomie mit Vertiefungsrichtung Banking and Finance, Bachelor of Science (FH) in Wirtschaftsinformatik usw.
Diverse Weiterbildungen in den Bereichen Bank und Finanz
Idee, Organisation und Durchführung: Wirtschaftskammer Baselland
In Partnerschaft mit dem Kanton Basel-Landschaft
In Zusammenarbeit mit der Stadt Liestal
Das Hauptbild dieser Webseite stammt von einer vergangenen Berufsschau. Die Erscheinungsreihenfolge ist rein zufällig und reflektiert keinesfalls irgendeine Geschlechterpräferenz. mehr...