Eidg. Reglement vom 30.9.1999
Hinweis: Eine neue Verordnung ist in Arbeit.
Haustechnikplaner/innen des Fachgebiets Kältetechnik planen und berechnen Kälteanlagen. Sie zeichnen die Pläne, überwachen die Montage und nehmen die Anlagen in Betrieb.
Haustechnikplaner/innen mit Spezialisierung in Kälte planen und berechnen kältetechnische Installationen. Sie sorgen z.B. mit Kühl- und Klimaanlagen, Wärme- und Kältepumpen für gut gekühlte Lagerräume oder angenehm klimatisierte Büros.
Beim Neubau oder Umbau von Gebäuden klären Haustechnikplaner/innen (Kälte) zuerst die Anforderungen an die zu planende Anlage ab. Gemeinsam mit den Architekten, Ingenieurinnen und der Bauherrschaft projektieren sie eine Kälteanlage, die den Kundenwünschen entspricht und bauliche Gegebenheiten berücksichtigt. Sie achten auf die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, z.B. zur Luftreinhaltung und zum Gewässerschutz. Sie beraten die Fachleute zu verschiedenen kältetechnischen Anlagen und informieren sie über Materialien, Systeme und Bauteile. Sind die Bedienungsgeräte und Apparate gewählt, planen Haustechnikplaner/innen die kältetechnische Installation möglichst umweltschonend und energiesparend. Sie ermitteln umweltverträgliche Kältemittel und entwickeln geeignete, leistungsfähige Kältesysteme.
Vor der Ausführung berechnen Haustechnikplaner/innen (Kälte) alle nötigen Details. Sie ermitteln die Kühlleistung, Grösse und Kosten der Kälteanlage. Für die Herstellung und Montage zeichnen sie Elektroschemas und die genauen Angaben in den Grundrissplan des Architekten. Sie erstellen Projekt-, Ausführungs- und Detailpläne entweder mit dem Computer (CAD) oder skizzieren diese von Hand.
Haustechnikplaner/innen (Kälte) arbeiten oftmals auch in der Werkstatt oder direkt auf Baustellen, wo sie mit dem Montagepersonal, den Architektinnen oder der Bauherrschaft Ausführungsdetails besprechen. Damit die Montagearbeiten reibungslos verlaufen, erstellen sie neben den Plänen auch Materiallisten, geben bei Lieferanten Bestellungen auf, überwachen Termine und das Einhalten von Brandschutzvorkehrungen. Im Arbeitsalltag schützen sie zudem ihre eigene Sicherheit und Gesundheit. Die fertigen Anlagen setzen sie in Betrieb und kontrollieren deren Funktionstüchtigkeit. Zur sicheren Bedienung der Anlagen schreiben sie Anleitungen und weisen das Betriebspersonal an.
Eidg. Reglement vom 30.9.1999
Hinweis: Eine neue Verordnung ist in Arbeit.
4 Jahre
Kältesystem-Planer/in EFZ (geplant)
In einem Betrieb für Kältetechnik oder in einem Ingenieurbüro für Gebäudetechnik; Praktikum im Magazin, in der Werkstatt und auf der Baustelle
1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule
Berufsbezogene Fächer:
Naturwissenschaftliche Grundlagen, Mathematik, Berufskunde (Haustechnik, Werkstoffkunde, Bautechnik, Wärmelehre, Strömungslehre, Elektrotechnik), Fachkunde Kälte
Zu verschiedenen Themen
Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.
Eidg. Fähigkeitszeugnis "Gelernte/r Haustechnikplaner/in (Kälte)" (neuer Titel geplant)
Angebote des Schweiz. Vereins für Kältetechnik SVK und von Berufsfachschulen
Im Berufsfeld "Gebäudetechnikplanung": Gebäudetechnikplaner/in Heizung EFZ, Gebäudetechnikplaner/in Lüftung EFZ, Gebäudetechnikplaner/in Sanitär EFZ oder im Bereich Montage: Kältemonteur/in
Chefmonteur/in Kälte mit eidg. Fachausweis, Projektleiter/in Gebäudetechnik mit eidg. Fachausweis (Anerkennung beantragt), Energieberater/in Gebäude mit eidg. Fachausweis (Anerkennung beantragt)
z.B. Dipl. Techniker/in HF Gebäudetechnik, Dipl. Techniker/in HF Kälte, Dipl. Techniker/in HF Klima
Bachelor of Science (FH) in Gebäudetechnik, Studienrichtung Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Sanitärtechnik (Hochschule Luzern, Horw), Bachelor of Science (FH) in Maschinentechnik, Bachelor of Science (FH) in Elektrotechnik
Idee, Organisation und Durchführung: Wirtschaftskammer Baselland
In Partnerschaft mit dem Kanton Basel-Landschaft
In Zusammenarbeit mit der Stadt Liestal
Das Hauptbild dieser Webseite stammt von einer vergangenen Berufsschau. Die Erscheinungsreihenfolge ist rein zufällig und reflektiert keinesfalls irgendeine Geschlechterpräferenz. mehr...