Eidg. Reglement vom 7.3.2000 (neue Verordnung in Arbeit)
Gärtner/innen kultivieren und verkaufen Blumen, Stauden, Sträucher sowie Bäume. Mit den Pflanzen erstellen sie standortgerechte Bepflanzungen, sie bauen und pflegen alle Arten von Garten-, Grün-, Spiel- und Sportanlagen.
Gärtner/innen spezialisieren sich auf eine von vier Fachrichtungen. Bei den drei Fachrichtungen Zierpflanzen, Baumschule und Stauden stehen die Pflanzenanzucht und -verwendung im Zentrum. Sie wissen, wie Blumen, Stauden, Sträucher und Bäume vermehrt und richtig gepflegt werden, auf welchen Böden und mit welcher Ernährung sie am besten gedeihen und wie sie vor Schädlingsbefall oder Krankheit geschützt werden. Die Kundschaft beraten sie und verkaufen ihnen je nach Verwendungszweck passende Pflanzen.
Gärtner/innen der Fachrichtung Zierpflanzen befassen sich vorwiegend mit Topfpflanzen und Schnittblumen, die sie in Gewächshäusern und zum Teil im Freiland kultivieren. Arbeiten wie Verpflanzen, Eintopfen oder Formieren führen sie meist von Hand aus, sie setzen aber auch computergesteuerte Anlagen ein, z.B. zum Giessen und Klimatisieren. Je nach Ausbildungsschwerpunkt begrünen und schmücken sie Innenräume wie Wintergärten und Büros oder pflegen Friedhöfe und Gärten.
Gärtner/innen der Fachrichtung Baumschule vermehren und veredeln Zier- und Nutzgehölze wie Laub- und Nadelbäume, Schling- und Heckenpflanzen, Obstbäume und Rosen. Während der mehrjährigen Kulturzeit bringen sie die Pflanzen durch Aufbinden und Schneiden in die gewünschte Form. Durch mehrmaliges Umpflanzen oder Containerkultur erreichen sie, dass die Gehölze gut verpflanzbar sind. Einen Grossteil ihrer Arbeit erledigen sie im Freien.
Gärtner/innen der Fachrichtung Stauden sind für Vermehrung, Anzucht und Verkauf von mehrjährigen Blütenstauden, Sumpf- und Wasserpflanzen, Gewürz- und Heilkräutern, Ziergräsern und Farnen zuständig. Ausserdem übernehmen auch sie anspruchsvolle Bepflanzungen von Gärten und Anlagen.
Landschaftsgärtner/innen kümmern sich um die Neuanlage, die Änderung und den Unterhalt von Grünflächen. Sie gestalten den Boden nach Plänen, errichten Mauern, erstellen Wege, Plätze und Wasseranlagen und begrünen diese. Dabei setzen sie diverse Maschinen ein und arbeiten meist im Team.
Eidg. Reglement vom 7.3.2000 (neue Verordnung in Arbeit)
3 Jahre
In einem Gärtnereibetrieb der entsprechenden Fachrichtung
1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule
Berufsbezogene Fächer:
Pflanzenkenntnisse und Pflanzenverwendung, Berufskunde, Fachkunde
Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.
in Basel, Hünibach (biologisch-dynamischer Gartenbau), Lullier (nur franz.), Niederlenz, Oeschberg: Theoretische und praktische Ausbildung an der Schule, ergänzt mit Praktika
Eidg. Fähigkeitszeugnis "Gelernte/r Gärtner/in Fachrichtung Zierpflanzen" bzw. "Baumschule" bzw. "Stauden" bzw. "Garten- und Landschaftsbau"
Angebote von Berufsfach-, Gartenbau- und Hochschulen sowie von Verbänden (z.B. JardinSuisse, Vereinigung Schweiz. Stadtgärtnereien und Gartenbauämter VSSG)
in einer weiteren Fachrichtung (mind. 1 Jahr) oder als Florist/in EFZ oder in einer der Grundbildungen des Berufsfelds Landwirtschaft (z.B. als Obstfachmann/-frau EFZ, Gemüsegärtner/in EFZ)
Obergärtner/in mit eidg. Fachausweis, Baumpflegespezialist/in mit eidg. Fachausweis
Dipl. Techniker/in HF Garten- und Landschaftsbau
Bachelor FH in Landschaftsarchitektur, Bachelor FH in Umweltingenieurwesen
Idee, Organisation und Durchführung: Wirtschaftskammer Baselland
In Partnerschaft mit dem Kanton Basel-Landschaft
In Zusammenarbeit mit der Stadt Liestal
Das Hauptbild dieser Webseite stammt von einer vergangenen Berufsschau. Die Erscheinungsreihenfolge ist rein zufällig und reflektiert keinesfalls irgendeine Geschlechterpräferenz. mehr...