Forstmaschinenführer/in (BP)

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Tätigkeiten

Forstmaschinenführer/innen sind Fachleute für hochspezialisierte Forstmaschinen, die in der Holzernte eingesetzt werden. Sie führen und warten die Maschinen und setzen sie wirtschaftlich, sicher und umweltverträglich ein.

Forstmaschinenführer sind verantwortlich für den sicheren, effizienten und umweltgerechten Einsatz von Forstmaschinen. Als erfahrene und technisch versierte Fachleute führen sie ihre Maschine bei der Holzernte und -beförderung auch auf schwierigem Gelände fachgerecht und schonend.

Forstmaschinenführerinnen spezialisieren sich je nach Betrieb und Ausbildung auf Vollernter, Trag- oder Forstschlepper. Vollernter werden zum mechanischen Fällen, Entasten und Einmessen von Bäumen eingesetzt, Trag- und Forstschlepper zum Transport des Holzes aus dem Wald an die Strasse.

Forstmaschinenführer wählen Fahrtwege und Arbeitsstandorte für ihre Maschinen so aus, dass Boden und verbleibende Bäume möglichst geschont werden und die Maschinenkapazität optimal genutzt werden kann. Je nach Topographie und Arbeitsauftrag wählen sie eine passende Ernte- bzw. Transporttechnik aus, nehmen die nötigen Programmierungen an der Maschinenelektronik vor und bestimmen die späteren Lagerplätze.

Von ihrer Führerkabine aus steuern Forstmaschinenführerinnen die Maschine durchs Gelände und bedienen präzise die beweglichen Teile wie Kranarme, Zangen oder Seilwinden. Bei Vollernter und Tragschlepper erfolgt die Bedienung ausschliesslich aus der Kabine, bei Forstschleppern verlassen die Maschinistinnen das Fahrzeug regelmässig, um das Holz an die Seilwinde an- oder abzuhängen.

Zu den Aufgaben der Forstmaschinenführer gehören auch Wartung und Pflege der Maschinen und Anbaugeräte. Bei Störungen suchen sie nach der Ursache und führen die meisten einfacheren elektrischen, hydraulischen und mechanischen Reparaturen selber aus. Ausserdem führen sie die Arbeits- und Maschinenrapporte.

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Anforderungen

Bei Prüfungsantritt erforderlich:

  • abgeschlossene berufliche Grundbildung als Forstwart/in EFZ
  • mind. 2 Jahre Berufspraxis nach Abschluss der Grundbildung (mit Erfahrung im Führen von Forstmaschinen)

und

sowie

- erforderliche Modulabschlüsse bzw. Gleichwertigkeitsbestätigungen

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Ausbildung

Grundlage

Eidg. genehmigte Prüfungsordnung vom 22.4.2004

Prüfungsvorbereitung

Die für die Prüfung erforderlichen Qualifikationen werden in der Regel in Form von Modulen erworben. Prüfungsordnung und Wegleitung sind bei der CODOC erhältlich.

Bildungsangebote

Waldwirtschaft Schweiz (WVS), Solothurn

Dauer

ca. 1 Jahr, berufsbegleitend (ca. 20-30 Kurstage)

Module

Pflichtmodule:

  • Nothelferkurs Forst
  • Grundlagen Maschineneinsatz
  • Forstmaschinenunterhalt
  • Selbständiges Führen einer Forstmaschine (Integration)

Wahlpflichtmodule (Fachrichtungen):

- Einsatz Forstschlepper

- Einsatz Vollernter (Angebote in Deutschland und Finnland)

- Einsatz Tragschlepper (Angebote in DE und FI)

Die Module bestehen aus Theorie und v.a. Praxis. Sie werden mit Modulzertifikaten abgeschlossen.

Abschluss

"Forstmaschinenführer/in mit eidg. Fachausweis, Fachrichtung Vollernter / Forwarder / Schlepper"

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Weiterbildung

Kurse

Angebote von land- und forstwirtschaftlichen Fachverbänden, Höheren Fachschulen und Fachhochschulen; eine Kursübersicht bietet die CODOC

Höhere Fachschule

Dipl. Förster/in HF

Fachhochschule (Bachelor)

Bei entsprechender schulischer Vorbildung, z.B. Bachelor FH in Forstwirtschaft, Bachelor FH in Holztechnik

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Wirtschaftskammer Baselland Idee, Organisation und Durchführung: Wirtschaftskammer Baselland Kanton Basel-Landschaft In Partnerschaft mit dem Kanton Basel-Landschaft Stadt Liestal In Zusammenarbeit mit der Stadt Liestal

Das Hauptbild dieser Webseite stammt von einer vergangenen Berufsschau. Die Erscheinungsreihenfolge ist rein zufällig und reflektiert keinesfalls irgendeine Geschlechterpräferenz. mehr...