Eidg. Verordnung vom 8.12.2004
Detailhandelsfachleute Post beraten und bedienen die Kundschaft in Poststellen und Postshops. Sie verkaufen Dienstleistungen der Post und weitere Produkte.
Detailhandelsfachleute Post stehen am Postschalter täglich einer vielfältig gemischten Kundschaft gegenüber. Freundlich und kompetent beraten sie diese und verkaufen die Dienstleistungen der Post sowie Marken- und Drittprodukte aus den Bereichen Informatik und Foto (Computer, Drucker, Digitalcameras u.a.).
Zu den Postdienstleistungen am Front Office gehört die Annahme von Briefen und Paketen, Expresspost und Kuriersendungen. Detailhandelsfachleute Post berechnen den Tarif je nach Gewicht und Beförderungsart. Sie kennen den Logistikprozess der Post und wissen zum Beispiel, wie Baupläne am schnellsten nach Paris kommen, wie die neuste Geschirrkollektion am sichersten verpackt wird, wie hoch sie versichert ist oder wie lange ein Paket nach Australien unterwegs ist.
Detailhandelsfachleute Post informieren die Kundschaft über die Dienstleistungen im Bereich Postfinance. Sie erklären ihr die Vorteile und Eigenschaften der verschiedenen Postkonti und erledigen die Modalitäten für die Eröffnung. Sie nehmen Einzahlungen entgegen und verarbeiten sie gemäss den Richtlinien der Post. Der Umgang mit Geld und die Kassenbetreuung erfordert exakte und zuverlässige Arbeitsweise. Es ist unerlässlich, dass sie die Sicherheitsvorschriften genau einhalten.
Detailhandelsfachleute Post geben Auskunft über weitere postalische Fragen wie den Versand und die Gestaltung von bevorstehenden Mailings, damit die Adresse von der elektronischen Briefverarbeitungsmaschine gelesen werden kann.
Detailhandelsfachleute Post arbeiten nicht ausschliesslich am Schalter. Im Postshop erläutern sie der Kundschaft die Einsatzmöglichkeiten eines Handys oder beraten beim Kauf eines geeigneten Laptops, Druckers oder einer Digitalcamera.
Im Back-Office übernehmen Detailhandelsfachleute Post anspruchsvolle administrative und organisatorische Arbeiten. Sie erstellen Statistiken, füllen Formulare aus und nehmen Lieferungen entgegen. Das Handling von komplexen Kundensituationen und Nachforschungen zum Verbleib von Briefen und Paketen gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben wie das Planen und Realisieren von Verkaufskampagnen. Die Verkaufsräume gestalten sie attraktiv. Den Vorgesetzten unterbreiten sie Vorschläge zur Sortimentsgestaltung.
Eidg. Verordnung vom 8.12.2004
3 Jahre
Die Ausbildung erfolgt nur im Schwerpunkt Beratung.
In verschiedenen Poststellen
Bildungsschwerpunkte im Betrieb: Beratungs- und Verkaufskompetenz in verschiedensten Situationen, Entwicklung von Eigeninitiative und -verantwortung
An der Berufsfachschule. In der Regel 1 bis 1½ Tage pro Woche
Berufsbezogene Fächer:
Detailhandelskenntnisse, allgemeine Branchenkunde, lokale Landessprache, Fremdsprache, Wirtschaft, Gesellschaft
Spezielle Branchenkunde
Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.
Eidg. Fähigkeitszeugnis "Detailhandelsfachmann/-frau EFZ"
Breites Angebot der Post, des Schweiz. Instituts für Unternehmerschulung SIU sowie von KV Schweiz
Detailhandelsspezialist/in mit eidg. Fachausweis, Einkaufsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis, Verkaufsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis, Marketingfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis, Führungsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis
Dipl. Detailhandelsökonom/in, dipl. Verkaufsleiter/in, dipl. Einkäufer/in, dipl. Marketingleiter/in usw.
Zahlreiche Berufsprüfungen und Höhere Fachprüfungen
Dipl. Betriebswirtschafter/in HF, dipl. Marketingmanager/in HF (in Vorbereitung)
Bachelor FH in Betriebsökonomie
Idee, Organisation und Durchführung: Wirtschaftskammer Baselland
In Partnerschaft mit dem Kanton Basel-Landschaft
In Zusammenarbeit mit der Stadt Liestal
Das Hauptbild dieser Webseite stammt von einer vergangenen Berufsschau. Die Erscheinungsreihenfolge ist rein zufällig und reflektiert keinesfalls irgendeine Geschlechterpräferenz. mehr...