Eidg. Verordnung vom 8.12.2004
Detailhandelsfachleute Parfümerie beraten Kundschaft und verkaufen ein qualitativ hochwertiges Sortiment an Parfümerieartikeln und modischen Accessoires in Parfümerien, Apotheken und Drogerien. Je nach absolviertem Schwerpunkt sind sie für die Beratung oder Bewirtschaftung der Waren zuständig.
Im Schwerpunkt Beratung sind Detailhandelsfachleute Parfümerie zuständig für die kompetente Beratung im Bereich qualitativ hochstehender Markenprodukte. Sie bieten der Kundschaft ein breit gemischtes Produktesortiment von Düften sowie Gesichts-, Körper-, Haar-, Nagel- und Hautpflegemittel an, oft auch Toilettenartikel und Accessoires. Der Bereich Parfümerie ist von einem Hauch Luxus geprägt, daher ist ein gepflegtes Erscheinungsbild in dieser Branche unerlässlich.
Detailhandelsfachleute Parfümerie sind fähig, den Hauttyp einer Kundin richtig zu beurteilen. Interessiert und geduldig gehen sie auf deren Wünsche ein, zeigen geeignete Produkte und lassen sie im Verkaufsgeschäft auch mal das eine oder andere Produkt ausprobieren. Sie ziehen daraus die richtigen Schlüsse, um ihr das passende Produkt zu empfehlen.
Detailhandelsfachleute Parfümerie kennen das Sortiment ihres Unternehmens und informieren die Kunden auch über neuste Kosmetiktrends. Im Verkaufsgeschäft sorgen sie für einen gepflegten Eindruck und präsentieren die Ware attraktiv, so dass die Kundschaft zum Kauf angeregt wird. Bei einer Reklamation verstehen die Detailhandelsfachleute, dem Kunden eine zufriedenstellende Lösung anzubieten. Ist der Kaufabschluss erfolgt, kassieren sie an der Kasse den Betrag in Form von Bargeld oder Kreditkarte ein.
Detailhandelsfachleute Parfümerie sind je nach Unternehmen vorwiegend im Schwerpunkt Bewirtschaftung tätig. Sie bestellen die Ware beim Lieferanten, kontrollieren nach Erhalt die Lieferlisten und lagern die Waren einwandfrei. Mit computergestützten Systemen können sie in der Regel den Warenfluss am PC erfassen. Diese Informationen liefern ihnen wichtige Hinweise für die Auswertung von Artikel-, Preis- und Kundeninformationen sowie für die Sortimentsgestaltung. Sie sind zudem dafür verantwortlich, dass im Verkaufsgeschäft die benötigten Produkte in genügender Menge bereitstehen.
Eidg. Verordnung vom 8.12.2004
3 Jahre
In Parfümerien, Apotheken oder Drogerien mit Parfümerieabteilung oder im Parfümeriesektor eines Warenhauses.
Bildungsschwerpunkte im Betrieb: Betriebskenntnisse, Sortimentskenntnisse, Beratung, Bewirtschaftung
An der Berufsfachschule. In der Regel 1 bis 1½ Tage pro Woche.
Berufsbezogene Fächer:
Detailhandelskenntnisse, allgemeine Branchenkunde, lokale Landessprache, Fremdsprache, Wirtschaft, Gesellschaft.
Spezielle Branchenkunde
Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.
Eidg. Fähigkeitszeugnis "Detailhandelsfachmann/-frau EFZ"
Angebote der einzelnen Kosmetik- und Parfümerieunternehmen, des Schweiz. Instituts für Unternehmerschulung SIU, der Fachschule für Detailhandel sowie von KV Schweiz
Detailhandelsspezialist/in mit eidg. Fachausweis, Einkaufsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis, Verkaufsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis, Marketingfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis, Führungsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis
Dipl. Detailhandelsökonom/in, dipl. Verkaufsleiter/in, dipl. Einkäufer/in, Marketingleiter/in usw.
Zahlreiche Berufsprüfungen und Höhere Fachprüfungen
Dipl. Betriebswirtschafter/in HF, dipl. Marketingmanager/in HF
Bachelor FH in Betriebsökonomie
Idee, Organisation und Durchführung: Wirtschaftskammer Baselland
In Partnerschaft mit dem Kanton Basel-Landschaft
In Zusammenarbeit mit der Stadt Liestal
Das Hauptbild dieser Webseite stammt von einer vergangenen Berufsschau. Die Erscheinungsreihenfolge ist rein zufällig und reflektiert keinesfalls irgendeine Geschlechterpräferenz. mehr...