Eidg. Verordnung vom 8.12.2004
Detailhandelsfachleute Papeterie beraten und bedienen die Kundschaft. Sie verkaufen ein vielfältiges Warensortiment und sind je nach Betrieb auch zuständig für die Warenbewirtschaftung.
Detailhandelsfachleute Papeterie bieten eine Vielzahl von Artikeln an. Das Hauptsortiment besteht aus Papier und Papierwaren, Glückwunschkarten, Organisationsmitteln, Schreibgeräten, Büroartikeln, EDV- und Druckerzubehör, chemischem Bürobedarf wie Tonermodulen und Druckerpatronen, Mal- und Zeichenbedarf sowie Buchbindereiartikel.
Je nach Struktur des Betriebes sind Bastel-, Lederwaren, Geschenkartikel und Bücher ebenfalls vorhanden. Für den Schulbedarf stehen Hefte, Etuis, Schultornister, Mappen, Schulrechner und elektronische Agenden zur Verfügung. Zum Malen werden Spezialpapiere, Künstlerfarben und Zubehör angeboten.
Die Beratung in Papeteriefachgeschäften erfordert von Detailhandelsfachleuten Papeterie vertieftes Fachwissen und technisches Verständnis, um den Kunden die Anwendung von Geräten und Zubehör zeigen zu können. Sachkundig und freundlich unterstützen sie die Kundinnen bei der Wahl des geeigneten Artikels. Die vielfältige Produktepalette bedingt ein gutes Gedächtnis und Übersichtsfähigkeit. Bei vielen Artikeln sind die Preise pro Masseinheit angegeben oder verändern sich je nach Grösse des Bezuges. Dazu ist gewandtes Rechnen notwendig.
Detailhandelsfachleute Papeterie stellen auch für Kundschaft aus Gewerbe und Industrie monatliche Sammelbestellungen bereit, die diesen teilweise direkt abgeliefert werden. Sie achten darauf, dass die Waren in genügender Menge, z.B. bei Schulanfang, Weihnachten oder zum Jahreswechsel, gepflegt und verkaufsanregend im Verkaufsgeschäft präsentiert werden. Informationen und Bedürfnisse der Kundinnen bilden die Basis für die Sortimentsgestaltung. Bei Reklamation eines Kunden bieten sie ihm eine geeignete Lösung an. Nach Kaufabschluss kassieren sie den Betrag an der Kasse oder mit Kreditkarte ein.
Anhand von computergestützten Systemen können Detailhandelsfachleute Papeterie den Warenfluss überblicken. Sie klären die Lieferfähigkeit von fehlenden Waren ab und bestellen diese direkt beim Grossisten oder bei der Herstellerin. Nach Erhalt prüfen sie die Vollständigkeit der Ware und lagern sie einwandfrei.
Bei Grossverteilern oder in Warenhäusern sind Detailhandelsfachleute Papeterie auch im Schwerpunkt Bewirtschaftung tätig.
Eidg. Verordnung vom 8.12.2004
3 Jahre
In Papeteriefachgeschäften, bei Grossverteilern oder in Warenhäusern.
Bildungsschwerpunkte im Betrieb: Betriebskenntnisse, Sortimentskenntnisse, Beratung, Bewirtschaftung
An der Berufsfachschule. In der Regel 1½ Tage pro Woche.
Berufsbezogene Fächer:
Detailhandelskenntnisse, allgemeine Branchenkunde, lokale Landessprache, Fremdsprache, Wirtschaft, Gesellschaft.
Spezielle Branchenkunde Blended-Learning (Selbststudium mit Präsenztagen).
Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.
Eidg. Fähigkeitszeugnis "Detailhandelsfachmann/-frau EFZ"
Angebote des Schweiz. Instituts für Unternehmerschulung SIU, von KV Schweiz sowie vom Verband Schweiz. Papeteristen
Detailhandelsspezialist/in mit eidg. Fachausweis, Einkaufsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis, Verkaufsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis, Marketingfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis, Führungsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis
Dipl. Detailhandelsökonom/in, dipl. Verkaufsleiter/in, dipl. Einkäufer/in, dipl. Marketingleiter/in usw.
Zahlreiche Berufsprüfungen und Höhere Fachprüfungen
Dipl. Betriebswirtschafter/in HF, dipl. Marketingmanager/in HF (in Vorbereitung)
Bachelor FH in Betriebsökonomie
Idee, Organisation und Durchführung: Wirtschaftskammer Baselland
In Partnerschaft mit dem Kanton Basel-Landschaft
In Zusammenarbeit mit der Stadt Liestal
Das Hauptbild dieser Webseite stammt von einer vergangenen Berufsschau. Die Erscheinungsreihenfolge ist rein zufällig und reflektiert keinesfalls irgendeine Geschlechterpräferenz. mehr...