Eidg. Verordnung vom 8.12.2004
Detailhandelsfachleute Nahrungs- und Genussmittel beraten und bedienen die Kundschaft. Sie bieten ein reichhaltiges Warensortiment an. Je nach Schwerpunkt der Ausbildung sind sie in der Beratung tätig oder für die Bewirtschaftung der Waren verantwortlich.
Detailhandelsfachleute Nahrungs- und Genussmittel arbeiten in Lebensmittelfachgeschäften, bei Grossverteilern, in Warenhäusern oder anderen Verkaufsstellen.
Im Schwerpunkt Beratung ergibt sich für Detailhandelsfachleute Nahrungs- und Genussmittel vor allem im Fachgeschäft und in kleineren Läden ein persönlicher Kontakt zur Kundschaft. Fachkundig geben sie Auskunft über die verschiedenen Frischprodukte wie Käse, Brot, Früchte und Gemüse, Backwaren und Confiserieprodukte, Fleisch sowie über Tiefkühlprodukte, Konserven, Delikatessen und Getränke. Kundenbezogen und kompetent beraten sie die Kundinnen über Haltbarkeit, Nährstoffgehalt und Zusammensetzung der Lebensmittel und geben ihnen auf Wunsch Tipps für Gerichte. Auf Wunsch schneiden, portionieren und verpacken sie die Ware. Sie kassieren den Betrag an der Kasse in Form von Bargeld oder mit Kreditkarte ein.
Im Betrieb wissen Detailhandelsfachleute Nahrungs- und Genussmittel Bescheid über das Produktesortiment und die Preise. Sie informieren die Kundinnen auch über neue Lebensmitteltrends. Wichtig ist das Einhalten von Hygienevorschriften und des Lebensmittelgesetzes. Im gepflegten Verkaufsraum und im Schaufenster präsentieren sie die Lebensmittel attraktiv, so dass die Kunden zum Kauf angeregt werden. Sie lösen Probleme bei Reklamationen und suchen mit den Kundinnen nach einer geeigneten Lösung.
Bei Grossverteilern und in Warenhäusern steht der Kontakt zur Kundschaft weniger im Vordergrund. Detailhandelsfachleute Nahrungs- und Genussmittel mit Schwerpunkt Bewirtschaftung sind vorwiegend im Verkaufslager tätig. Sie bestellen die Ware beim Lieferanten oder bei der Herstellerin, kontrollieren die Lieferliste nach dem Wareneingang und lagern sie einwandfrei. Durch die rasche und sorgfältige Abwicklung zwischen Lager und Verkaufsgeschäft stellen sie sicher, dass genügend frische Waren zum richtigen Zeitpunkt im Verkaufsgeschäft bereitstehen. Sie sorgen für korrekte Preisangaben und überwachen die Verfalldaten.
Eidg. Verordnung vom 8.12.2004
3 Jahre
in Lebensmittelfachgeschäften, bei Grossverteilern oder in Warenhäusern.
Bildungsschwerpunkte im Betrieb: Betriebskenntnisse, Sortimentskenntnisse, Beratung, Bewirtschaftung
An der Berufsfachschule. In der Regel 1 bis 1½ Tage pro Woche.
Berufsbezogene Fächer:
Detailhandelskenntnisse, allgemeine Branchenkunde, lokale Landessprache, Fremdsprache, Wirtschaft, Gesellschaft.
Spezielle Branchenkunde
Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.
Eidg. Fähigkeitszeugnis "Detailhandelsfachmann/-frau EFZ"
Angebote des Schweiz. Instituts für Unternehmerschulung SIU, von KV Schweiz sowie vom Verband Veledes
Bio / Reform
Branchenspezialist/in Früchte und Gemüse mit eidg. Fachausweis, Branchenspezialist/in Bäckerei-Konditorei-Confiserie mit eidg. Fachausweis, Detailhandelsspezialist/in mit eidg. Fachausweis, Einkaufsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis, Verkaufsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis, Marketingfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis, Führungsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis
Dipl. Detailhandelsökonom/in, dipl. Verkaufsleiter/in, dipl. Einkäufer/in, dipl. Marketingleiter/in usw.
Zahlreiche Berufsprüfungen und Höhere Fachprüfungen
Dipl. Betriebswirtschafter/in HF, dipl. Marketingmanager/in HF
Bachelor FH in Betriebsökonomie
Idee, Organisation und Durchführung: Wirtschaftskammer Baselland
In Partnerschaft mit dem Kanton Basel-Landschaft
In Zusammenarbeit mit der Stadt Liestal
Das Hauptbild dieser Webseite stammt von einer vergangenen Berufsschau. Die Erscheinungsreihenfolge ist rein zufällig und reflektiert keinesfalls irgendeine Geschlechterpräferenz. mehr...