Eidg. Verordnung vom 8.12.2004
Detailhandelsfachleute arbeiten im Verkauf. Je nach Schwerpunkt ihrer Ausbildung beraten und bedienen sie die Kundschaft im Verkaufsgeschäft oder sind zuständig für Einkauf, Lager und Bewirtschaftung der Waren.
Detailhandelsfachleute arbeiten in verschiedenen Branchen des Detailhandels. Sie verkaufen z.B. Kleider, Nahrungs- und Genussmittel, Sport- oder Elektroartikel.
In der Beratung sind Detailhandelsfachleute vor allem im Verkaufsgeschäft tätig. Freundlich und fachkundig beraten sie die Kundschaft. Mit Geduld und Interesse gehen sie auf deren Wünsche ein und helfen ihr bei der Auswahl der Produkte. Sie geben über Eigenschaften, Pflege und Gebrauch der einzelnen Artikel kompetent Auskunft. Nachdem sich die Kundin zum Kauf entschieden hat, bedienen sie die Kasse und wickeln die Bezahlung mit Bargeld oder Kreditkarte korrekt ab.
Detailhandelsfachleute wissen Bescheid über das Produktsortiment und die Preise. Sie sind offen für Trends im Detailhandel und informieren die Kunden über Neuigkeiten. Bei einer Warenreklamation bieten sie dem Kunden eine für beide Parteien optimale Lösung an.
Detailhandelsfachleute mit Schwerpunkt Bewirtschaftung arbeiten vorwiegend im Warenlager und im Büro. In diesem Schwerpunkt stehen die Kundeninformation und der Warenkreislauf im Mittelpunkt. Sie bestellen die Waren bei den Hersteller- oder Lieferfirmen. Nach dem Wareneingang kontrollieren sie diese mit den Lieferlisten und sorgen für die einwandfreie Lagerung. Sie ermitteln den Verkaufspreis und achten darauf, dass die einzelnen Artikel korrekt beschriftet sind. Zudem werten sie Preis-, Kunden- und Artikelinformationen aus und unterbreiten den Vorgesetzten Vorschläge zur Sortimentsgestaltung. Im Verkaufsgeschäft achten sie darauf, dass die Ware attraktiv präsentiert wird, so dass sie die Kunden zum Kauf anregt.
Detailhandelsfachleute übernehmen wichtige Aufgaben in der Logistik. Auf Datenerfassungsgeräten überblicken und koordinieren sie den Warenfluss vom Lieferanten bis zur Verkaufsstelle. Sie sind auch dafür verantwortlich, dass die Waren in genügender Menge und zum richtigen Zeitpunkt verfügbar sind und in die Verkaufsräume gelangen.
(je nach Branche)
- Dienstleistungsbereitschaft
- kundenorientiertes Verhalten
- Interesse an administrativen Arbeiten
- Freude an Computerarbeit
Eidg. Verordnung vom 8.12.2004
3 Jahre
in einem Verkaufsgeschäft
Bildungsschwerpunkte im Betrieb: Betriebskenntnisse, Sortimentskenntnisse, Beratung, Bewirtschaftung
An der Berufsfachschule. In der Regel 1½ Tage pro Woche.
Berufsbezogene Fächer:
Detailhandelskenntnisse, allgemeine Branchenkunde, lokale Landessprache, Fremdsprache, Wirtschaft, Gesellschaft
Spezielle Branchenkunde
Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.
Eidg. Fähigkeitszeugnis "Detailhandelsfachmann/-frau EFZ"
Angebote des Schweiz. Instituts für Unternehmerschulung SIU, Fachkurse für Detailhandel und von KV Schweiz
Mit eidg. Fachausweis:
Detailhandelsspezialist/in, Einkaufsfachmann/-frau, Führungsfachmann/-frau, Marketingfachmann/-frau, Verkaufsfachmann/-frau, Fachrichtung Innen- oder Aussendienst
Dipl. Detailhandelsökonom/in, Dipl. Einkäufer/in, Dipl. Marketingleiter/in, Dipl. Verkaufsleiter/in, Dipl. Führungsexperte/-expertin
Zahlreiche Berufsprüfungen und Höhere Fachprüfungen
Dipl. Betriebswirtschafter/in HF, Dipl. Marketingmanager/in HF
Bachelor of Science (FH) in Betriebsökonomie
Idee, Organisation und Durchführung: Wirtschaftskammer Baselland
In Partnerschaft mit dem Kanton Basel-Landschaft
In Zusammenarbeit mit der Stadt Liestal
Das Hauptbild dieser Webseite stammt von einer vergangenen Berufsschau. Die Erscheinungsreihenfolge ist rein zufällig und reflektiert keinesfalls irgendeine Geschlechterpräferenz. mehr...