Eidg. Verordnung vom 8.12.2004
Detailhandelsfachleute Do it yourself beraten die Kundschaft in Fachgeschäften und bei Grossverteilern. Sie verkaufen ein vielseitiges Warensortiment. Je nach Ausbildungsschwerpunkt sind sie für die Beratung oder für die Bewirtschaftung von Waren zuständig.
Detailhandelsfachleute Do it yourself der Branchengruppe Bauen und Wohnen mit Schwerpunkt Beratung verkaufen in Fachgeschäften und in Baumärkten von Grossverteilern eine grosse Palette von Waren im handwerklichen Bereich. Das Sortiment umfasst Handwerkzeuge, Elektro-, Druckluft-, Mess- und Kontroll-, Bau- und Malerwerkzeuge. Für Installationen werden oft Bohr- und Schleifmaschinen sowie Lötgeräte gebraucht. Sie haben auch Kenntnisse über Bodenbeläge, Sanitärprodukte, Gartenmaschinen, Bewässerungs- und Pflanzenspritzsysteme. Zusätzlich informieren sie die Kunden über Baumaterialien und geben Ratschläge zu geeigneten Produkten zum Streichen, Tapezieren und Isolieren. Das Angebot im Do it yourself-Bereich umfasst zudem eine Vielzahl von Beschlägen für Möbel und Türen sowie Schliessanlagen und Schliesszylinder.
Detailhandelsfachleute Do it yourself zeigen der Kundschaft die diversen Geräte und Produkte und erklären fachmännisch deren Vor- und Nachteile. Sie wissen Bescheid über das Sortiment ihres Unternehmens sowie über die Branchengruppe. Es ist wichtig, dass sie sich mit den neusten technischen Details vertraut machen und sich über die aktuellen Produkte in Katalogen und Fachzeitschriften informieren, damit sie auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kundinnen eingehen können. Sie wissen, wie sie Artikel verkaufsfördernd präsentieren und achten darauf, dass genügend Waren im Verkaufsgeschäft präsentiert werden und diese korrekt mit Preisen und Bezeichnungen angeschrieben sind. Hat eine Kundin eine Reklamation, bieten sie eine passende Lösung an. Nach dem Kaufabschluss kassieren sie den Betrag an der Kasse ein, in bar oder mit Kreditkarte.
Im Schwerpunkt Bewirtschaftung stellen Detailhandelsfachleute Do it yourself in Baumärkten von Grossverteilern den Warenfluss und das Warenangebot sicher. In diesem Schwerpunkt arbeiten sie sowohl im Verkaufsgeschäft als auch im Büro und Verkaufslager. Bei Liefer- oder Herstellungsfirmen bestellen sie die Waren, kontrollieren die Lieferliste nach dem Wareneingang, packen die Waren aus und ordnen sie in die Regale ein. Anhand von mobilen Datenerfassungsgeräten können sie jederzeit den Warenbestand abrufen und den Warenfluss erfassen. Sie werten Preis-, Kunden- und Artikelinformationen aus und können auf diese Weise die Bedürfnisse der Konsumenten besser erfassen.
Interesse an technischen Fragen
Eidg. Verordnung vom 8.12.2004
3 Jahre
in Fachgeschäften und Baumärken von Grossverteilern.
Bildungsschwerpunkte im Betrieb: Betriebskenntnisse, Sortimentskenntnisse, Beratung, Bewirtschaftung
An der Berufsfachschule. In der Regel 1½ Tage pro Woche
Berufsbezogene Fächer:
Detailhandelskenntnisse, allgemeine Branchenkunde, lokale Landessprache, Fremdsprache, Wirtschaft, Gesellschaft
Spezielle Branchenkunde Do it yourself
Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung zusätzlich die Berufsmaturitätsschule besucht werden.
Eidg. Fähigkeitszeugnis "Detailhandelsfachmann/-frau EFZ"
Angebote des Schweiz. Instituts für Unternehmerschulung SIU, der Fachschule für Detailhandel, vom KV Schweiz sowie von weiteren Fach- und Weiterbildungsinstitutionen.
Mit eidg. Fachausweis:
Detailhandelsspezialist/in, Einkaufsfachmann/-frau, Führungsfachmann/frau, Marketingfachmann/-frau, Verkaufsfachmann/-frau Fachrichtung Innen- oder Aussendienst
Dipl. Detailhandelsökonom/in, Dipl. Einkäufer/in, Dipl. Führungsexperte/-expertin, Dipl. Marketingleiter/in, Dipl. Verkaufsleiter/in,
Zahlreiche Berufsprüfungen und Höhere Fachprüfungen
Dipl. Betriebswirtschafter/in HF, Dipl. Marketingmanager/in HF
Bachelor of Science (FH) in Betriebsökonomie
Idee, Organisation und Durchführung: Wirtschaftskammer Baselland
In Partnerschaft mit dem Kanton Basel-Landschaft
In Zusammenarbeit mit der Stadt Liestal
Das Hauptbild dieser Webseite stammt von einer vergangenen Berufsschau. Die Erscheinungsreihenfolge ist rein zufällig und reflektiert keinesfalls irgendeine Geschlechterpräferenz. mehr...