Eidg. Verordnung vom 8.12.2004
Detailhandelsfachleute Autoteile-Logistik beraten und bedienen die Kundschaft und das Werkstattpersonal eines Autohauses. Sie bestellen und verkaufen Waren und bewirtschaften das Ersatzteil- und Zubehörlager.
Im Bereich Beratung steht der Kunde im Vordergrund. Zum Kundenkreis zählen Private und Fachleute aus den Bereichen Carrosserie und Reparatur-Werkstätten von Garagen und Autohäusern. Detailhandelsfachleute Autoteile-Logistik beschaffen die benötigten Teile, damit Reparaturen speditiv und termingerecht ausgeführt werden. Gutes Vorstellungsvermögen und technisches Verständnis sind erforderlich, um die Wünsche der Kundinnen zu erfassen und sie freundlich und kompetent zu beraten. Sie informieren sie über Qualität, Einsatz, Handhabung und Pflege der Produkte. Nach dem Kaufabschluss sind sie für die Fakturierung und das Inkasse in bar oder mit Kreditkarte verantwortlich.
Detailhandelsfachleute Autoteile-Logistik haben Grundkenntnisse über Aufgabe und Funktion der verschiedenen Bestandteile wie z. B. Motoren, Antriebsstränge, Zylinderköpfe, Zündkerzen, Kolben, Kühlung, Klimaanlage, Heizungselemente, Auspuffanlagen, Kraftübertragung sowie Brems- und Elektroanlagen usw. Die wichtigsten Werkzeuge und Messgeräte können sie richtig anwenden.
Detailhandelsfachleute Autoteile-Logistik kennen das Sortiment des umfangreichen Ersatzteil- und Zubehörlagers im Betrieb. Laufend informieren sie sich über Trends im Automobilgewerbe. Sie halten die Vorschriften über die umweltgerechte Entsorgung von Material und das branchenübliche Recycling ein. Reklamationen behandeln sie kompetent und bieten dem Kunden eine befriedigende Lösung an.
Im Schwerpunkt Bewirtschaftung arbeiten Detailhandelsfachleute Autoteile-Logistik vorwiegend im Warenlager. Sie sind für den Einkauf verantwortlich und führen das Lager nach wirtschaftlichen Aspekten. Die eingehenden Lieferungen und Rechnungen kontrollieren sie und ordnen sie dem System zu. Täglich stehen sie in Kontakt zur Kundschaft und Lieferfirmen. Sie werten Preis-, Artikel- und Kundeninformationen aus. Diese Kennzahlen bilden die Basis für die Sortimentsgestaltung. Computergestützte Systeme ermöglichen ihnen, den Warenfluss zu erfassen und zu überblicken. Sie arbeiten mit beim Organisieren von Ausstellungen und Werbekampagnen sowie weiteren verkaufsfördernden Aufgaben. Dazu gehört die attraktive Gestaltung des Show-Rooms und der Ecke für das Zubehör.
Eidg. Verordnung vom 8.12.2004
3 Jahre
In Autohäusern oder in spezialisierten Fachgeschäften.
Bildungsschwerpunkte im Betrieb: Betriebskenntnisse, Sortimentskenntnisse, Beratung, Bewirtschaftung
An der Berufsfachschule. In der Regel 1 bis 1½ Tage pro Woche.
Berufsbezogene Fächer:
Detailhandelskenntnisse, allgemeine Branchenkunde, lokale Landessprache, Fremdsprache, Wirtschaft, Gesellschaft.
Spezielle Branchenkunde
Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.
Eidg. Fähigkeitszeugnis "Detailhandelsfachmann/-frau EFZ"
Angebote des Schweiz. Instituts für Unternehmerschulung SIU und von KV Schweiz sowie des AGVS, Autogewerbe-Verband der Schweiz
Mit eidg. Fachausweis:
Automobilverkaufsberater/in, Kundendienstberater/in im Automobilgewerbe, Detailhandelsspezialist/in, Einkaufsfachmann/-frau,
Führungsfachmann/-frau, Marketingfachmann/-frau, Verkaufsfachmann/-frau Fachrichtung Innen- oder Aussendienst
Dipl. Automobilkaufmann/-frau, Dipl. Detailhandelsökonom/in, Dipl. Einkaufsleiter/in, Dipl. Führungsexperte/-expertin, Dipl. Verkaufsleiter/in
Zahlreiche Berufsprüfungen und Höhere Fachprüfungen
Dipl. Betriebswirtschafter/in HF, Dipl. Marketingmanager/in HF
Bachelor FH in Betriebsökonomie
Idee, Organisation und Durchführung: Wirtschaftskammer Baselland
In Partnerschaft mit dem Kanton Basel-Landschaft
In Zusammenarbeit mit der Stadt Liestal
Das Hauptbild dieser Webseite stammt von einer vergangenen Berufsschau. Die Erscheinungsreihenfolge ist rein zufällig und reflektiert keinesfalls irgendeine Geschlechterpräferenz. mehr...