Eidg. Verordnung vom 3.11.2008
Automatikmonteure und -monteurinnen fertigen, montieren, warten und reparieren Maschinen, Geräte und Anlagen. Sie verdrahten elektrische Einrichtungen, führen Inbetriebnahmen und Funktionskontrollen durch.
Automatikmonteure sind vorwiegend handwerklich und im Team tätig. In der Werkstatt oder direkt beim Kunden führen sie einfache praktische Arbeiten selbstständig aus. Anspruchsvollere Aufträge erledigen sie unter Anleitung von Fachleuten.
Automatikmonteurinnen montieren, warten und reparieren elektrische Maschinen und Anlagen sowie elektronische Geräte. Den Resultaten ihrer Arbeit begegnet man überall, sei es im öffentlichen Raum, z.B. Verkehrsampeln, Parkleitsysteme und Schaltschränke, oder sei es im privaten Haushalt, bspw. Stromzähler.
Die Berufsleute haben vertiefte Kenntnisse in mindestens einem Einsatzgebiet ihres Betriebs. Je nach ihren Neigungen und Fähigkeiten setzen sie den Schwerpunkt, z.B. auf die Fertigung von elektrischen Wickelungen, auf die Prüfung von elektrischen Geräten oder auf die Inbetriebnahme und Instandhaltung von Maschinen. Bei ihrer Arbeit benützen Automatikmonteure diverse Werkzeuge und Spezialmaschinen wie Schraubenzieher, Zangen, Lötkolben und automatische Bestückungsanlagen.
Für den Bau elektrischer Steuerungen und Energieverteilungen beherrschen Automatikmonteurinnen die nötigen Montage-, Verbindungs- und Verdrahtungstechniken. Die entsprechenden Pläne lesen und interpretieren sie richtig. Fertig montierte Maschinen und Anlagen machen sie betriebsbereit, prüfen diese und nehmen Einstellarbeiten daran vor.
Bei der Fehlersuche und bei Funktionskontrollen setzen Automatikmonteure moderne Prüf- und Messinstrumente ein. Sobald sie die Ursache der Störung ausfindig gemacht haben, beheben sie diese nach Absprache mit ihren Vorgesetzten. Mit den geeigneten Werkzeugen ersetzen sie defekte Teile. Danach überprüfen sie erneut die Funktionstüchtigkeit der Anlage oder Maschine. Des Weiteren führen sie regelmässige Wartungsarbeiten an funktionierenden Einrichtungen durch. Sie halten sich dabei an vorgegebene Pläne und Checklisten und dokumentieren ihre Arbeit genau.
Automatikmonteurinnen arbeiten hauptsächlich mit den Händen. Beim Bau, der Montage, der Inbetriebnahme, der Prüfung und Wartung von Betriebseinrichtungen schützen sie ihre eigene Gesundheit, die Umwelt und halten sich an Sicherheitsvorschriften.
Eidg. Verordnung vom 3.11.2008
3 Jahre
In einem Betrieb der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM-Industrie)
In den ersten 2 Bildungsjahren findet die Basis- und Ergänzungsausbildung statt. Die Schwerpunktausbildung in mind. einem Tätigkeitsgebiet des Ausbildungsbetriebs wird innerhalb der 3 Lehrjahre vermittelt, je nach Möglichkeiten des Lehrbetriebs sowie Neigungen und Fähigkeiten der Lernenden.
1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule
Berufsbezogene Fächer:
Technische Grundlagen (Mathematik und Physik), Elektrotechnik, Werkstofftechnik, Zeichnungstechnik, Normen und Apparate
zu verschiedenen Themen
Bei sehr guten schulischen Leistungen kann während der Grundbildung die Berufsmaturitätsschule besucht werden.
Eidg. Fähigkeitszeugnis "Automatikmonteur/in EFZ"
Angebote von Berufsfach- und höheren Fachschulen, Fachverbänden wie Swissmechanic/VMTW und von der Swissmem Kaderschule
Automatikfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis, Projektleiter/in im Schaltanlagenbau mit eidg. Fachausweis, Fertigungsfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis, Werkstattchef/in im Schaltanlagenbau mit eidg. Fachausweis, Prozessfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis
Industriemeister/in im Maschinen- und Apparatebau, Meister/in im Schaltanlagenbau
z.B. Dipl. Techniker/in HF Maschinenbau, Dipl. Techniker/in HF Elektrotechnik, Dipl. Techniker/in HF Informatik, Dipl. Techniker/in HF Mikrotechnik, Dipl. Techniker/in HF Systemtechnik
Bei entsprechender schulischer Vorbildung, z.B. Bachelor FH in Elektrotechnik, Bachelor FH in Maschinentechnik, Bachelor FH in Mechatronik, Bachelor FH in Informatik
Idee, Organisation und Durchführung: Wirtschaftskammer Baselland
In Partnerschaft mit dem Kanton Basel-Landschaft
In Zusammenarbeit mit der Stadt Liestal
Das Hauptbild dieser Webseite stammt von einer vergangenen Berufsschau. Die Erscheinungsreihenfolge ist rein zufällig und reflektiert keinesfalls irgendeine Geschlechterpräferenz. mehr...